Sonntag, 27. Juli 2014

Das Gasthaus im Dorf - das Gasthaus in der Stadt

Mit dem Gasthaus Lucencia lernen wir grade den Unterschied

kennen.  Da dieses unser zweites gastronomisches Objekt ist - und es diesmal nicht in einer “ großen Stadt” liegt sondern inmitten eines schönen Eifeldorfes - lernen wir grade die Vorzüge (und wir meinen wirklich auch Vorzüge) einer richtigen Dorfgemeinschaft kennen. Hier kennt nicht nur jeden jeden, sondern hier wird man auch gegrüßt - sogar mit Namen. Einfach so. Ein unglaubliches Gefühl. Doch das sind nur unsere eigenen subjektiven Eindrücke, da wir wie gesagt unser erstes Objekt in einer großen Stadt hatten. Übrigens hier auf dem unteren Bild sieht man unser Gasthaus....


 Das Gasthaus dient in erster Linie als Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft. Hier kann man ungezwungen einfach so hingehen und die Wahrscheinlichkeit hier auch jemanden zu treffen den man kennt ohne sich vorher zu verabreden, das ist der  Sinn dahinter. Als Inhaber eines solchen Lokals verpflichtet man sich gegenüber der Dorfgemeinschaft, dieses Kulturgut zu pflegen. Kein Bürger geht extra wegen dem Wirt oder der Wirtin dorthin, sondern um die Geselligkeit und die Konversation zu suchen  mit - Achtung: dem Mitbürger. Der Wirt / Wirtin schafft die Atmosphäre dafür. Das heißt nicht nur das Gasthaus sauber und rein zu halten, sondern sich auch darum zu kümmern, das allle mit Getränken versorgt sind, also sich um das leibliche Wohl seiner Gäste sorgt.  Mehr nicht.

Im Gegensatz zur “Großstadt” ist die Gastronomie auf dem Land / Dorf für viele Gastronomen schwierig. Da wir auf der einen oder anderen Großveranstaltung der DEHOGA anwesend waren und auch Gastronomie Kollegen gehört hatten, die ihr großes Leid geklagt hatten, erkennt man doch ein gewisses Muster, das es schwer ist zu durchbrechen. “Die Dörfler bauen ihr eigenes Bürgerhaus vom Feinsten und wir als Wirtsleute bleiben auf der Strecke” so hieß es bei einigen Kollegen.

Unser Tipp: Zuhören was die Mitbürger wollen. Sich selbst reden hören und sich keine Fehler eingestehen ( Ich mach doch nix falsch ) bringt in den allerwenigsten Fällen den erhofften Erfolg. Einfach  nett und freundlich zu jedem sein und seinen Job als Dienstleister ernst nehmen. Und die Gäste danken es. Das spürt man wenn man Gäste Gäste sein lässt.....doch es sind ja noch keine 3 Monate vergangen, bei uns in Lützing, daher sind das bisher nur unsere ersten Eindrücke von diesem / unseren Gasthaus Lucencia. Fehler wurden natürlich auch schon gemacht von uns. Doch besser von Anfang an als später. Mit einiger Einsicht und Mithilfe von einigen Gästen die die Dorfgemeinschaft und deren Gepflogenheiten besser kennen wie wir sehen wir ein Weiterkommen. Und eines sei noch verraten: Es kommen immer mehr liebe Leute zu uns an die Theke die wir bisher noch nicht kannten - dafür ein Riesen Dankeschön von uns an euch. Bis in Kürze,


eure Ellen und Team



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